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Fragen Wissenswertes �ber Kieferorthop�die

Was ist Kieferorthop�die?

Ein Kieferorthop�de ist zun�chst einmal ein Zahnarzt. Das hei�t, er hat mindestens 10 Semester Zahnheilkunde studiert und anschlie�end Staatsexamen gemacht.

Erst danach kann er sich auf das Fachgebiet "Kieferorthop�die" spezialisieren.

Die Weiterbildung zum Kieferorthop�den dauert mindestens 3 Jahre. Davon mu� wenigstens 1 Jahr an einer Universit�tsabteilung f�r Kieferorthop�die verbracht werden, w�hrend 2 Jahre auch in besonders qualifizierten kieferorthop�dischen Praxen stattfinden k�nnen.

Bevor eine Zahn�rztekammer dem Kandidaten das Recht erteilt, sich Kieferorthop�de zu nennen, mu� dieser sein Wissen in einer Pr�fung nachweisen. Wenn der Kieferorthop�de endlich seine eigene Praxis er�ffnet, hat er also mindestens 9 1/2 Jahre Studium und Weiterbildung hinter sich gebracht.

Danach kommt aber lebenslange Fortbildung durch Fachzeitschriften, aktuelle Fachb�cher, Fachdiskussionen im Internet, Besuch von Veranstaltungen, Kongressen und Kursen und kollegiale Fortbildungskreise, sonst veralten die Kenntnisse bald.

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Wieviel bezahlt die Krankenkasse?

Bei Patienten, die im KIG (kieferorthop�dische Indikationsgruppen) sind und deren Behandlung vor dem 18. Lebensjahr begonnen wird, tragen die gesetzlichen Krankenkassen die gesamten Kosten.

Bei Patienten, die im KIG (kieferorthop�dische Indikationsgruppen) sind und deren Behandlung vor dem 18. Lebensjahr begonnen wird, tragen die gesetzlichen Krankenkassen die gesamten Kosten. Es ist jedoch so geregelt, dass der Versicherte zun�chst einen Eigenanteil von 20% bzw. 10% von jeder Quartalsrechnung bezahlt, den er nach erfolgreichem Abschluss der kieferorthop�dischen Behandlung von der Krankenkasse zur�ckerstattet bekommt. Sollte die Behandlung aus Gr�nden unzureichender Mitarbeit oder geh�uften Nichterscheinens zu vereinbarten Terminen abgebrochen werden m�ssen, beh�lt die Krankenkasse den Eigenanteil des Patienten ein.

Bei Erwachsenen nach dem 18. Lebensjahr werden die Kosten nur �bernommen, wenn eine kombiniert chirurgisch-kieferorthop�dische Therapie erforderlich ist.

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Worauf sollten Eltern achten?

Ein Teil der Kieferanomalien ist vermeidbar. Voraussetzung daf�r ist allerdings, da� die Eltern schon vom S�uglingsalter an die Bei�-, Saug-, Atem- und Schluckgewohnheiten ihrer Kinder genau beobachten und nicht so lange warten, bis dem Zahnarzt irgendwann einmal bei einer Zahnbehandlung die Kiefer- oder Gebi�fehlbildung auff�llt.

Hier ein paar der wichtigsten Ratschl�ge, die helfen k�nnen, Zahnstellungs- und Kieferanomalien zu vermeiden:

  1. Geben Sie dem S�ugling, wenn er lutschen will, einen Beruhigungssauger. Den k�nnen Sie ihm eines Tages wieder wegnehmen, den Daumen nicht.
  2. Beobachten Sie Ihr Kind beim Bei�en, Saugen, Atmen und Schlucken. Sch�dliche Gewohnheiten, wie das Bei�en oder Saugen an den Lippen, Fehlfunktionen der Zunge oder falsche Schluckgewohnheiten f�hren zu Fehlbildungen der Kieferb�gen und zu Sprechfehlern.
  3. Kontrollieren Sie regelm��ig die Gebi�entwicklung. Fehlstellungen der Z�hne im Milchgebi� kann man gut erkennen: Als Folge des Lutschens entsteht oft ein sogenannter "offener Bi�", da� hei�t, die Frontz�hne ber�hren sich nicht mehr in der Abbi�stellung, sondern klaffen mehrere Millimeter auseinander.
  4. Beobachten Sie genau den Bi� Ihres Kindes. Stehen die oberen Frontz�hne weit vor den unteren, liegt eine sogenannte "Frontzahnstufe" vor, die fr�hzeitig behandelt werden sollte. Die Ursache ist ein zu schmaler Oberkiefer, m�glicherweise als Folge von Lutschgewohnheiten. Bei�en dagegen die oberen Frontz�hne f�lschlicherweise nicht �ber, sondern hinter die unteren Frontz�hne, liegt ein sogenannter "umgekehrter �berbi�" vor. Auch hier kann nur ein fr�hzeitiges Erkennen und Behandeln eine Wachstumshemmung des Oberkiefers, eine sp�tere zeitaufwendige Behandlung oder, in extremen F�llen, gar ein gr��erer operativer Eingriff vermieden werden. Ist der Mund schief beim Zusammenbi� liegt ein sogenannter "Kreuzbi� der Seitenz�hne" vor, der den Unterkiefer zu einer Seite hin verlagert. Diese Belastung f�hrt sp�ter oft zu Kiefergelenkbeschwerden.
  5. Ein genereller Rat: Lassen Sie Ihr Kind, sobald es vier Jahre alt ist, von einem Kieferorthop�den genau untersuchen. Er kann Ihnen sagen, ob eine Fr�hbehandlung angezeigt ist oder ob mit noch einfacheren Ma�nahmen im Milchgebi� eine regelrechte Gebi�entwicklung gesichert werden kann. H�ufig kann durch den Einsatz einer Mundvorhofplatte ein Gro�teil der noch entwickelnden Gebi�anomalien vermieden werden.

Noch ein Hinweis zur eigenverantwortlichen Selbsthilfe:

Er betrifft die Erhaltung des naturgesunden Milchgebisses. Der vorzeitige Verlust - oftmals nur eines einzigen Milchbackenzahnes - f�hrt h�ufig schon zu einer Kieferanomalie. Die noch nicht durchgebrochenen Seitenz�hne dr�ngen nach vorn und verengen den Platz f�r die bleibenden Z�hne. Gerade die Seitenz�hne des Milchgebisses m�ssen im 9. bis 11. Lebensjahr den Platz f�r die bleibenden Z�hne erhalten.

Hier hilft nur eine systematische Mundpflege vom Kleinkindalter an. Hilfreich ist auch eine Fluoranreicherung des Schmelzes durch Tabletten oder durch Zahnpasten, die mit Fluoriden versetzt sind. Wir Kieferorthop�den bef�rworten Fluoridierungsma�nahmen, deren hilfreiche Wirkung weltweit bewiesen ist. Auch sind wir, wie alle Zahn�rzte, f�r eine "zahngesunde Ern�hrung" ohne zuckers��e Zwischenmahlzeiten. Und wir sind f�r den mindestens zweimaligen Besuch pro Jahr beim Zahnarzt als vierte S�ule zur Zahngesundheit.

Kieferorthop�dische Behandlungen im Milchgebi� sind eine Prophylaxe f�r das bleibende Gebi�, ja f�r das ganze Kiefer-Gesichtssystem.

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Wann sollte man mit der Behandlung beginnen?

Der normale Behandlungsbeginn einer kieferorthop�dsichen Behandlung erfolgt in der Regel vor dem pubert�ren Wachstumsmaximum (bei M�dchen ca. 9 Jahren, bei Jungen ca. 10 Jahren).

Meistens ist der Zeitpunkt erreicht, wenn mittlerer und seitlicher Schneidezahn im Oberkiefer durchgebrochen sind. Abweichungen zwischen Zahnentwicklung und allgemeiner k�rperlicher Entwicklung sind allerdings nicht selten.

Eine 1. kieferorthop�dische Kontrolle kann bereits mit dem 4.-5. Lebensjahr erfolgen, da sich schon in diesem Alter gro�e Abweichungen von der Norm erkennen lassen.

Zum Beispiel sollten Kreuzbisse bzw. umgekehrte �berbisse prophylaktisch mit einfachen Ma�nahmen zur Entwicklungssteuerung behandelt werden.

Auch eine z.B. durch Fingerlutschen hervorgerufene abnorme Schneidezahnstellung sollte aus Gr�nden der Verbesserung der Sprach-. Schluck- und Lippenfunktion und nicht zuletzt zum Schutz der Z�hne korrigiert werden. Oftmals gen�gt schon das Abstellen der Lutsch-Unart und das Tragen eine sogenannten Mundvorhofplatte. Auch die �berweisung zum Sprachtherapeuten bzw. Logop�den sollte in Erw�gung gezogen werden.

Diese Fr�hbehandlungen f�hren oft zu einer Normalisierung der Funktion und somit zu einer Fortsetzung normalen Wachstums, was h�ufig dazu f�hrt, da� eine sp�tere aufwendige kieferorthop�dische Behandlung vermieden werden kann.

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Bis zu welchem Alter lassen sich Z�hne bewegen?

Z�hne lassen sich bei gesunden Verh�ltnissen ein Leben lang bewegen. Wie und warum sich Z�hne ein Leben lang bewegen lassen. Der Zahn ist eine selbst�ndige Einheit und nicht fest mit dem Kieferknochen verwachsen.

Durch ein enges Fasergewebe erh�lt die Zahnwurzel im Zahnfach -der Alveole- einen festen Halt. Zwischen der Wurzeloberfl�che und der Wand des Zahnfaches verbleibt ein geringer Spalt, der durch das Faserwerk ausgef�llt ist.

Stellungs�nderungen der Z�hne k�nnen in jedem Lebensalter von selbst eintreten oder durch kieferorthop�dische Behandlung erfolgen.

Zahnwechsel und Durchbruch der bleibenden Backenz�hne bei Kindern und Jugendlichen sind von nat�rlichen Abbau- und Anbauvorg�ngen im Kieferknochen begleitet, die durch den Wachstumsdruck ausgel�st werden. W�hrend sich der Kieferknochen umgestaltet, bleibt die Zahnwurzel unbesch�digt und in ihrer Form stabil. Die biologische Eigenschaft des Kieferknochens - er reagiert auf Druck durch Knochenabbau und bei Zugwirkung auf die Haltefasern der Wurzeln durch Knochenneubildung - bleibt lebenslang und altersunabh�ngig bestehen.

Die starken Kr�fte beim Abbei�en oder beim Kauen verursachen aber keine Zahnstellungs�nderungen, da die Krafteinwirkung nur sehr kurz ist. Lang anhaltender Druck auf die Z�hne - selbst wenn die Kr�fte nur sehr gering sind - bewirken Zahnstellungs�nderungen.

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